Instandsetzung einer denkmalgeschützten Doppelbüdnerei Mecklenburg-Vorpommern

Denkmalgerechte Sanierung Wohnhaus

Die ehemalige Doppelbüdnerei (ca. 1791) ist ein eingetragenes Baudenkmal im Landkreis Rostock – ein stilles Zeugnis mecklenburgischer Alltagsgeschichte. Das Gebäude, eine sogenannte Doppelbüdnerei, beherbergte einst zwei Büdner-Familien unter einem Dach und steht exemplarisch für die ländliche Siedlungsstruktur Mecklenburgs des 18. und 19. Jahrhunderts.

Aufgabe und Haltung

Ziel des Projekts war es, dieses historische und erhaltenswerte Gebäude behutsam in die Gegenwart zu führen – ohne seine Identität zu verwischen. Die Sanierung folgte konsequent den Anforderungen des Denkmalschutzes und verstand sich gleichzeitig als Bekenntnis zu ökologisch verantwortungsvollem Bauen. Traditionelle Handwerkstechniken und natürliche Materialien bildeten die Grundlage aller Maßnahmen.

Denkmalgerechte Sanierung

Die Instandsetzung des Gebäudes erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises Rostock. Im Mittelpunkt standen drei prägende Elemente der historischen Bausubstanz: Das Feldsteinfundament wurde sorgfältig gesichert und instandgesetzt – ein typisches Merkmal mecklenburgischer Landarchitektur, das die Verbindung des Gebäudes mit seinem Ort sichtbar macht. Das Holzfachwerk wurde behutsam saniert, schadhafte Gefache erneuert und die ursprüngliche Konstruktion in ihrer Lesbarkeit bewahrt und wieder hergestellt. Die Ausfachung des Tragwerks der Innenwände erfolgte mit regionalen Mauerziegeln, welche ebenso für die Verwendung als Fußbodenfliese aufgearbeitet wurden. Als Dachdeckung wurde ein Reetdach ausgeführt, das nicht nur dem historischen Erscheinungsbild des Gebäudes entspricht, sondern auch hervorragende ökologische und klimatische Eigenschaften mitbringt. Originalstrukturen wie Raumgliederung und die typischen Merkmale der Büdnerei-Architektur blieben dabei sichtbar und erlebbar.

Wohnen mit Geschichte

Das sanierte Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt. Die neue Nutzung respektiert den historischen Grundriss und schafft dennoch zeitgemäßen Wohnkomfort. Geschichte und Gegenwart treten hier in einen stillen Dialog – das Alte gibt dem Neuen Halt, das Neue gibt dem Alten Zukunft.

Bauerngarten

Ergänzt wird das Ensemble durch einen angelegten Bauerngarten, der sich an historischen Vorbildern der mecklenburgischen Dorfkultur orientiert. Nutzpflanzen, alte Obstsorten und heimische Stauden fügen sich in die Landschaft ein und stärken den Charakter des Ortes als gewachsenes, lebendiges Ensemble.

Das sanierte Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt. Die neue Nutzung respektiert den historischen Grundriss und schafft dennoch zeitgemäßen Wohnkomfort. Geschichte und Gegenwart treten hier in einen stillen Dialog – das Alte gibt dem Neuen Halt, das Neue gibt dem Alten Zukunft.

Der Bauerngarten

Aufgabe und Haltung

Ziel des Projekts war es, dieses historische Gebäude behutsam in die Gegenwart zu führen – ohne seine Identität zu verwischen. Die Sanierung folgte konsequent den Anforderungen des Denkmalschutzes und verstand sich gleichzeitig als Bekenntnis zu ökologisch verantwortungsvollem Bauen. Traditionelle Handwerkstechniken und natürliche Materialien bildeten die Grundlage aller Maßnahmen.